Was ist barfen?

Im Deutschen wird BARF gern übersetzt mit: Biologisches Artgerechtes Rohes Futter.

Somit ist BARF ein Begriff, der Futter beschreibt, das aus frischen Zutaten vom Hundebesitzer selber zusammengestellt wird und roh verfüttert wird. Hierbei versucht man so weit wie möglich die Ernährung eines wild lebenden Kaniden, wie zum Beispiel die des Wolfes, zu imitieren. Der hohe Getreideanteil von Fertigfutter verursacht einige Probleme beim Hund. Die Magensäfte werden nicht ausreichend gebildet, weil der Schlüsselreiz Fleisch fehlt, folglich werden Bakterien nicht abgetötet, es kommt zu Fehlgärungen, Durchfall, Magenumdrehungen und Parasitenbefall. Die Bauchspeicheldrüse ist überfordert mit der Produktion von Enzymen zur Verdauung von Getreide, weil im hocherhitzten Fertigfutter kaum noch Enzyme vorhanden sind und die Verdauung des Hundes auf große Mengen von pflanzlicher Nahrung keineswegs eingestellt ist. Aus Sorge um die Gesundheit ihrer Hunde haben sich immer mehr Züchter und Hundebesitzer in den letzten Jahren gründlich mit der Ernährung ihrer Tiere befasst. Dabei sind viele auf die natürliche, artgerechte Ernährung mit rohem Fleisch und Knochen gekommen.

 

Inzwischen füttern viele Menschen ihre Hunde nach den Prinzipien von BARF und berichten von erstaunlicher Besserung ihres Gesundheitszustands. Hautprobleme verschwinden, die Hunde haben mehr Energie, die Hündinnen haben mit Trächtigkeit und Welpenversorgung weniger Probleme, und die Welpen wachsen langsamer und gesünder auf. Viele gesundheitliche Probleme verschwinden oder verbessern sich nach der Umstellung auf BARF. BARF zu füttern ist nicht wesentlich zeitaufwendiger oder teurer, als Fertigfutter zu füttern. Am Anfang machen sich viele Sorgen, dem Hund könnte etwas fehlen, und neigen dazu, zu viele Ergänzungsmittel zu füttern oder darauf zu achten, dass der Hund täglich alles bekommt. Mit der Zeit legen sich diese Sorgen, und der Zeitaufwand wird geringer. Fleisch und Knochen, die man zur BARF - Ernährung nutzt, sind meist Überbleibsel von Fleisch für unsere Ernährung und deswegen nicht teurer als ein mittelmäßiges Hundefutter.

Wir sind sehr zufrieden!!!!

 


Das ist vor allem ein Problem bei vielen Trockenfutterarten. Auch die Qualität der einzelnen Futterbestandteile ist entscheidend für eine gute Verwertbarkeit und damit einer optimalen Nährstoffversorgung.


Das ist eigentlich auch schon einer der wesentlichen Vorteile, wenn Sie Ihren Hund roh füttern: Sie können direkt und unmittelbar Einfluss auf alle Futterbestandteile nehmen. Nicht nur auf die Fleischsorten und die Fleischmenge, Gemüsesorten und Zusätze, sondern Sie können auch sehr unkompliziert und schnell das Futter individuell auf die Bedürfnisse Ihres Hundes anpassen. So z.B. im Wachstum, im Alter, rassespezifisch, bei erhöhter / erniedrigter Aktivität, bei Allergien, im Fellwechsel, während der Trächtigkeit, in der kalten Jahreszeit...und natürlich auch nach den Vorlieben Ihres Hundes. ;-)


Bei Fertigfutter kann im Grunde nur die Menge direkt beeinflusst werden, wenn man die Sorte nicht wechseln möchte.

Womit man schon beim nächsten Vorteil wäre: die genaue Zusammensetzung liegt ganz bei Ihnen. Sie alleine legen fest, was im Futter ist. Potentielle Allergieauslöser wie Konservierungsmittel, künstliche Farb-und Aromastoffe oder Lockstoffe können so ganz einfach vermieden werden , genauso wie Fleischabfälle aus unbekannter Quelle oder billige, aber nicht verwertbare Füllstoffe.


Die Auswirkung auf Fell und Kot kann man daher meist sehr unmittelbar nach der Umstellung bemerken, die Kotmenge wird durch die gute Verwertbarkeit des Rohfutters z.B. meist deutlich reduziert, auch Fellbeschaffenheit und Geruch des Hundes verändern sich in den meisten Fällen zum Positiven. Auch Analdrüsenprobleme oder Zahnstein können durch die Beschaffenheit des Rohfutters reduziert werden.

Bei Futtermittel-Allergikern ist die Umstellung der Ernährung oft ein “muss”. Aber auch bei anderen Vorerkrankungen kann die Anpassung bzw. Veränderung des Futters sinnvoll sein.