In der Homöopathie für Hunde werden alle Symptome einzeln behandelt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, das ein Mittel gegen mehrere Krankheitszeichen eingesetzt werden kann. Das gesamte Verhalten fließt bei der Therapie “Homöopathie Hund” mit in das Behandlungsbild ein. Nicht nur die Eigenschaften des Tieres, sondern auch sein Verhalten wird vor einer Behandlung analysiert. Nur so können die Globuli Hund richtig wirken. Meistens muss eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden, da die Mittel nur einen Anstoß für den Körper geben. Wir müssen dem Hund also genügend zeit geben, um seinen Organismus wieder anzuregen und zu mobilisieren.
Alle homöopathischen Arzneimittel müssen trocken aufbewahrt werden
und sollten vor übermäßiger Wärme- und Lichteinwirkung geschützt sein.


 

Homöopathie allgemeine Info

Bei der Therapie mit homöopathischen Arzneimitteln besteht kaum ein Zusammenhang von Körpergewicht, Größe, Alter oder Rasse. Es wird in den meisten Fällen gleich verordnet, also bekommt ein Dackel die gleiche Dosierung wie eine Dogge. Viel wichtiger sind die zeitlichen Abstände in denen man die Arznei verabreicht, um die Impulse der Selbstheilung im Körper anzuregen. Darum spricht man bei der Homöopathie auch von einer Reiztherapie.

Wichtig ist auch, daß der Organismus in der Lage ist auf die homöopathischen Arzneireize zu reagieren. Denn es gibt bestimmte Substanzen, die diese Reaktionsfähigkeit einschränken oder ganz blockieren können. Hierzu zählen z.b. Corticosteroide, starke ätherische Öle, Milch oder auch Bestrahlungstherapien.

Die Homöopathie wirkt indem sie die Heilkraft des Körpers anregt und stärkt. Wir verabreichen unserem Hund ein Mittel, welches ein ähnliches Wirkungsbild zeigt, wie das Krankheitsbild selber. Wir unterdrücken nicht gewaltsam die Symptome, sondern regen den Organismus an selbstständig gegen die Erkrankung und die Symptome anzukämpfen. Der Leitsatz in der Homöopathie lautet: Similia similibus curentur = Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt. Laut dem Begründer der Homöopathie Samuel Hahnemann (1755 bis 1843): “wähle um sanft, dauerhaft und schnell zu heilen, in jedem Falle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden von sich erregen kann, als sie heilen soll”.

Hahnemann untersuchte an sich, Freunden und Bekannten unzählige Mittel, pflanzlichen, mineralischen und tierischen Ursprungs auf ihre Wirkung am gesunden Organismus. So schuf er durch Arzneimittelprüfungen die Arzneimittelbilder. Darum ist es auch falsch zu behaupten, das Homöopathie keine Nebenwirkungen hat. Nutzt man nämlich das nicht passende Mittel, kann es beim Hund wie beim Mensch zu einer Arzneimittelprüfung kommen und nicht zu einer Reizwirkung und der damit erhofften Heilung.

In der Homöopathie werden aber nicht nur die Symptome einbezogen, sondern man bezieht auch den ganzen Organismus mit ein. In der Auswahl des richtigen Mittels geht es also nicht nur darum, das geeignete Mittel gegen die Symptome zu wählen, sonder auch auf den Patienten selber abgestimmt. Der Hund wird als Ganzes gesehen: Körper und Seele in einer Wechselbeziehung. Denn nicht nur die Symptome wie z.B. Schmerzen belasten unseren Hund, sondern dadurch ändert sich auch sein Verhalten, er wird vielleicht agressiv, je nachdem wo man ihn anfasst und versucht durch Aktivität seine Schmerzen zu überspielen. Ein anderer Hund wird wehleidig, jammert bei der leisesten Berührung und liegt nur apathisch in seinem Korb.

Man muß also die vorhandenen Krankheitszeichen und die Wesenseigenschaften zusammen sehen, hierbei ist dann der Hundebesitzer gefragt. Je besser Du Deinen Hund kennst und ihn beschreiben kannst, wie er normalerweise mit Situationen umgeht, umso leichter wird es für den Tierarzt oder auch Heilpraktiker werden, das richtige Mittel für Deinen Hund herauszufinden. Durch die Wahl des richtigen Mittels wird dann die eigene Lebenskraft gestärkt, die Abwehrmechanismen werden angeregt und so kann der Körper als Ganzes die Krankheit besiegen.

Die Homöopathie kann viel, aber sicher nicht alles. Dies ist aber mit allen Heilmethoden so. Man kann nicht jede Krankheit mit Homöopathie heilen, z.B. gehört in meinen Augen ein Hund in die Hände eines erfahrenen Tierarztes, wenn es sich um lebensgefährliche Zustände handelt: eine innere Blutung, eine Magenumdrehung, eine Infektion mit bestimmten Bakterien, die eine Behandlung mit Antibiotika erfordert…usw. Aber die Homöopathie und auch andere alternative Heilmethoden können durchaus eine sinnvolle Ergänzung und Unterstützung zur klassischen Tiermedizin darstellen.

Dosierung:
Hier möchte ich nur allgemeine Anhaltspunkte zur Dosierung geben. Es gibt keine festgelegten Dosierungsvorschriften, sondern man muss sich hier auf die Erfahrungswerte des Tierarztes oder Heilpraktikers verlassen. Wird Dir das Mittel von einem Tierarzt oder Heilpraktiker empfohlen, ist es ratsam sich an dessen Angaben zu halten !!!
Die Dosierung bei unseren Hunden erfolgt wie schon gesagt immer gleich. Es ist also egal, ob Du einen kleinen Hund oder einen Riesen hast, den Du mit homöopathischen Mitteln behandeln möchtest. Wobei sich hier auch wieder die Geister scheiden und manche kleineren Hunden nur 2-3 Globuli bzw. eine halbe Tablette verabreichen.

1 Tablette entspricht 5 Globulis oder 5 Tropfen, falls man einmal ausweichen muss, weil ein gewähltes Mittel nicht in der richtigen Darreichungsform zur Hand ist. Wenn Du nun meinst: ach ich geb meinem Hund lieber mal zwei Tabletten, damit ich auch sicher eine Wirkung erziele… muss ich Dich enttäuschen: und wenn Du ihm zehn Tabletten geben würdest, die Wirkung bliebe die gleiche. Das Wichtige ist die Gabe in gewissen Zeitabständen um den körpereigenen Heilreiz anzuregen.

Akute Erkrankungen brauchen häufigere Gaben, unterschiedlich angefangen von viertelstündlich bis hin zu stündlicher Gabe, jedoch nicht mehr als zwölfmal am Tag. Bei Besserung verlängern wir die Abstände dann auf dreimal täglich. Im akuten Fall wählt man meist die sogenannten Tiefpotenzen: bis D12. Chronische Erkrankungen werden dagegen meist mit höheren Potenzen ab D30 behandelt, wobei man diese dann in Einzelgaben über einen längeren Zeitraum gibt. Bei Eintritt der Besserung ist die Häufigkeit der Verabreichung zu verringern oder auch ganz abzusetzen.

Die Potenzen der einzelnen Mittel sind Anhaltspunkte für erfahrene Homöopathen und unterscheiden sich je nach Krankheitslage. Es gibt einige Mittel die sich in bestimmten Potenzen bewährt haben, die man ohne weiteres verabreichen kann, wie z.B. Aconitum D6, bei allen plötzliche Entzündungen, die mit Fieber einhergehen. Ein paar dieser Beispiele, die sich in bestimmten Potenzen als hilfreich herausgestellt haben, wirst Du auf diesen Seiten wiederfinden.

In speziellen Fällen bin ich aber immer dafür auch einen Spezialisten aufzusuchen, sei es einen Tierheilpraktiker, einen Homöopathen oder einen Tierarzt, der sich auch mit alternativen Heilmethoden auskennt. Dieser wird unter Berücksichtigung des Krankheitsbildes, dem Gesamteindruck Deines Hundes und Deiner Angaben das entsprechende Mittel und die richtige Potenz auswählen und Dir die Dosierung und die Abstände nennen.

Darreichungsformen:
Folgende Darreichungsformen der Arzneimittel in der Homöopathie gibt es nach dem homöopathischen Arzneibuch:
- Tabletten
- Globuli (Kügelchen)
- Tropfen
- Triturationen (Pulverform)
- Ampullen
Dies sind die gängisten Arzneiformen, es gibt aber auch noch Salben und Nasentropfen. Für unsere Hunde eignen sich Tabletten, Globuli und Triturationen, da sie keinen Alkohol enthalten, im Gegensatz zu den Tropfen.

Potenzen:
Die “Stärke” der jeweiligen Arznei wird in Potenzen angegeben. Als Potenzierung bezeichnet man die Art der Verdünnung und Verschüttelung mit einer Ethanol – Wasser – Mischung oder der Verreibung mit Milchzucker. Zur Herstellung dieser Potenzen gibt es genaue Vorschriften im Homöopathischen Arzneibuch (HAB).

Es wird in drei Potenzarten unterschieden:
D – Potenzen = Dezimalpotenz:
Verdünnungsschritte: 1 : 10 mit zehnmaligem Verschütteln bei jedem Schritt als Beispiel: D1 = 1 Teil Substanz und 9 Teile Lösungsmittel und 10 Verschüttelungen
C – Potenzen = Centismalpotenz:
Verdünnungsschritte: 1:100 mit zehnmaligem Verschütteln bei jedem Schritt als Beispiel: C1 = 1 Teil Substanz und 99 Teile Lösungsmittel und 10 Verschüttelungen
LM – Potenzen = Quinquagintamillesimalpotenz,
auch als Q-Potenz benannt: Verdünnungsschritte: 1:50.000 mit hundertmaliger Verschüttelung bei jedem Schritt als Beispiel: LM1 = eine C3 – Verreibung wird 1 : 50.000 verarbeitet und 100 Verschüttelungen

Homöopathie ohne Therapeuten ?

Ich bin der Meinung, daß man schon die Selbstmedikation nutzen kann, wenn man aufgrund der Symptome bei akuten Störungen ausgeht. Also sich auf das wo, wie und wann bezieht. Logisch ist das nicht der klassische Weg der Homöopathie, die das Lebewesen als Ganzes sieht, aber der Einsatz von homöopathischen Mittel aufgrund der Symptome setzt sich auch immer mehr durch und ich finde das auch ok. Geht es dagegen aber um chronische Störungen und damit auch bei der Mittelfindung aufgrund von wer, was, wo und wie Fragen von statten, gehört dies sicherlich in die Hand erfahrener Therapeuten.

Sowohl im Humanbereich wie auch im Veterinärbereich gibt es immer wieder Mittel aus der Homöopathie, die wir einsetzen ohne vorher einen erfahrenen Therapeuten befragt zu haben. Oft finden sich hier Komplexmittel, die von erfahrenen Therapeuten zusammengestellt wurden, aufgrund von akuten, organbezogenen Krankheiten mit eben dazu bewährte Einsatzgebieten.

Für manche, die es absolut nicht leiden können, daß man homöopathische Dinge etc. öffentlich macht, daß man über Arzneimittel spricht oder ähnliches, werden meine Seiten wohl auch ein Dorn im Auge sein. Na, aber ist nicht jeder Mensch selber in der Lage zu entscheiden, was er nutzen will und was nicht? Tagtäglich bekommt man Tipps von Bekannten in solcher Richtung…. Wenn diese einem eine Aspirin empfehlen, ist das ok…, aber wenn´s um ein homöopathisches Mittel geht, wird gleich geschrien?

Angeblich soll man dies nicht tun, weil es die Gegner unterstützen würde, die behaupten, daß Homöopathie nicht funktioniert, was eben dann passieren kann, wenn man das falsche Mittel nutzt. Ok, ok….aber genau das kann mir mit nem Aspirin auch passieren, denn auch hier spricht nicht jeder Mensch gleich drauf an.
Ich glaube schon, daß jeder Mensch selber weiß, wann er einen Spezialisten aufsucht oder zu Rate zieht, sei es ein Arzt oder ein Heilpraktiker. Aber wenn wir schon beim Argumentieren sind, muß man leider auch sagen, daß sich viele als Spezialisten ausgeben, die gar keine sind. Nicht jede Online”schule” vermittelt entsprechendes Wissen… Zertifikate sagen wenig aus, gerade bei Berufen wie Tierheilpraktiker, die noch keinerlei Nachweis bedürfen… ebenso wenig wie die sogenannten Bachblütentherapeuten.

Daher rate ich nur mal nachzufragen, wielange derjenige praktiziert, ob er weiß wovon er spricht und ob er auch in der Lage ist, zu erkennen, wann er mit seinem Latein am Ende ist. Am Besten ist es meiner Meinung nach, wenn man einen Homöopathen, Heilpraktiker, Bachblütenspezialist etc. per mündlicher Empfehlung erhält. Denn nur wer wirklich jemandem geholfen hat, wird auch gern weiter empfohlen. Ist beim Arzt ja auch nicht anders.

Warum dann nicht ein wenig mehr Toleranz, vielleicht würde es weniger Mißtrauen gegenüber alternativen Heilmethoden geben, wenn sie nicht als so geheimnisvoll gehandelt würden.



 

Abmagerung

Jodum D30 (Junge Tiere: Abrotanum D3)

Abszeße

Hepar sulfuris D3 stündlich (Alternativ: Myristica seb. D3 Hom. Messer)

Aftererkrankungen

Acidum nitricum D12 bei Afterrissen (Aftervorfall: Ruta D3-Ignatia D6)

Allergie

Apis D3 ( bei Nesselsucht: Apis D30)

Analdrüsen

Aesculus D3 (Chronisch: Silicea D30)

Angst

Belladonna D30 (Sylversterlärm - Borax D3) (Platzangst: Argentum nitricum D30)

Appetitstörungen

Chininum arsenicosum D4 oder Natrium muriaticum D12 Aufbaumittel: Kalium phos. D12 bei Schwäche (Nux vomica D30 als Tonikum) China D6 bei Flüssigkeitsverlusten (Sexuelle Schwäche: Staphisagria D6)

Bänder und Sehnen

Rhus Toxicodendron D6

Bindehaut

Euphrasia D3 bei Entstehung durch Zugluft (Bei Allergie: Apis D3)

Blasenentzündung

Dulcamara D6 (bei ständigem Harndrang: Cantharis D6)

Blasenlähmung

Hyoscyamus D6 (Urinieren bei extremer Freude: Gelsemium D6)

Bronchitis

Aconitum D6 stündlich (Chronisch: Belladonna D6 und Bryonia D6)

Brustfellentzündung

Bryonia D30 (bleibt der Husten dann:Tartarus emeticus D6)

Darmkatarrh

Pulsatilla D6 , Durchfall wie Wasser Podophyllum D4, (Durchfall morgens: Sulfur D6) Durchfall Nahrungsmittel- vergiftungen: Arsenicum album D6 (Chronisch: Antimonium crudum D4)

Darmparasiten

Abrotanum D2 bei Spulwurm (Carduus marianus D3 bei Hakenwurm und Calcium carbonicum C200 bei Bandwurmbefall

Deckunlust

Damiana D1 und Acidum phosphoricum D6 morgens

Eifersucht

Hyoscyamus D200 (Sexuell: Platinum D200)

Eklampsie

Hyoscyamus D30 alle 10 Minuten

Ekzeme

Sulfur D6 (Extremitäten: Natrium muriaticum D12) After: Paeonia D3

Epilepsie

Zincum D6 und Apisinum D6 täglich im Wechsel

Erbrechen

Cocculus D6 beim Autofahren, anderes Erbrechen: Nux vomica D6)

Fahrkrankheit

Nux vomica D30 (Speicheln: Cocculus D6)

Feigwarzen

Thuja D6 für 10 Tage (wenn keine Besserung: Causticum D12)

Froschgeschwulst

Thuja D6 (Operation dann meist unnötig)

Furunkel

Hepar sulfuris D6 (beim alten Hund: Kalium bromatum D12)

Gebärmutterentzündung

Pulsatilla D4 stündlich

Gehirnentzündung

Belladonna D4 im Wechsel mit Apis D3 (Schlafsucht: Baptisia D3)

Gehirnerschütterung

Arnica D3 im Wechsel mit Hypericum D6 alle 10 Minuten

Gehörverlust

Barium carbonicum D12 (auch bei frühen Gehörverlust)

Gelbsucht

Natrium sulfuricum D6 stündlich (Unterstützend: Chelidonium D6)

Gelenkentzündung

Belladonna D6 (bei Schwellung: Bryonia D6) Alternativ: Rhus tox. D30

Gerstenkorn

Staphisagria D6 (bei hochgradiger Schmerzhaftigkeit Hepar sulfuris D3)

Gesäugeentzündung

 

Belladonna D4 stündlich (Alternativ: Apis D3)

Geschlechtstrieb,
übermäßig

Platinum D6 bei Hündin und Agnus castus D6 bei Rüden

Geschwülste

Phytolacca D4 der Milchleiste (Conium D10 Bindegewebe)

Gliederzittern

Magnesium phosphoricum D6 (bei Angst: Argentum nitricum D12)

Hautmittel

Silicea D 6 wenn alles trocken u. schuppig ist

Hauterkrankungen

Sulfur D6

Haarausfall

Natrium muriaticum D12 (Kreisrunder: Sepia D6)

Haarbruch

Lycopodium D12 (auch Chronisch)

Haarverfilzung

Sulfur D6 (Alternativ: Acidum fluoricum D15)

Hämatome

Hamamelis D3- D4

Heimweh

Ignatia D30 alle 2 Stunden

Herz- Kreislauf

Crataegus D1 beim alten Hund (auch Herzmuskelentzündung)

Hitzschlag/Sonnenstich

Aconitum D6 alle 10 Min. (mit Schwindel: Gelsemium D6)

Hornhautveränderungen

Mercurius sublimatus D6 (Ausheilung: Aurum D6, Narben: Conium D6)

Husten

trockener Reizhusten Bryonia D4, krampfartiger und anfallsartiger Husten- Drosera D3
Infektionen, akute mit Fieber( über 40 Grad) Belladonna D6 oder 1-2 mal eine Dosis D30

Impfungen

Schäden Thuja D30 jeweils vor und nach der Impfung

Insektenstiche

Apis D 30

Karies

Staphisagria D6 und Kreosotum D6 für 3 Wochen als Basisbehandlung

Kehlkopfkatarrh

Aconitum D6 und im Anschluß Spongia D6

Kreislauf u.- Kollapsmittel

Veratrum Album D4

Koliken

Colocynthis D3 oder Magnesium phosphoricum D6 stündlich

Kropf

Calcium carbonicum D6 (Neigung zu Bößartig: Calcium fluoratum D6)

Kupiertes Ohr / Narben

Silicea D12 (Abschlußbehandlung mit: Calcium fluoratum D12)

Lähmungen

Nux vomica D6 bei spastischer Lähmung (Plumbum D6 bei schlaffer)

Läufigkeit - Regulierung

Aristolochia D15 - Pulsatilla D3 und Apis D3 für 3 Wochen

Lebererkrankungen

Chelidonium D30 (Chronisch: Lycopodium-Nux vomica-Phosphorus)

Lefzenekzem

Hepar sulfuris D6 (keine Besserung nach 3 Tagen dann: Silicea D6)

Lungenentzündung

Aconitum D6 stündlich (keine Besserung dann: Belladonna D6)

Magen.- und Darmprobleme

(Erbrechen, Durchfall, Verstopfung etc.) Nux vomica D6

Magenkatarrh

Nux vomica D6 und Pulsatilla D4 stündlich im Wechsel

Mandelentzündung

Belladonna D6 (Schreitet weiter fort dann: Apis D3 stündlich)

Milchmangel

Urtica urens D30 (auch Milchüberschuß)

Mundfäule

Belladonna D6 und Echinacea D1 stündlich im Wechsel

Mundgeruch

Mercurius sublimatus D6 (Alternativ auch: Acidum nitricum D6)

Muskelrheuma

Rhus toxicodendron D30 im stündlichen Wechsel mit Bryonia D30

Nasenausfluß

Euphrasia D2 (bei Staupe: Pulsatilla D4)

Nasenspiegel

Natrium muriaticum D12 (ältere Tiere besser: Sepia D6)

Neigung zur Verrenkung

Rhus toxicodendron D12 morgens und Chamomilla D6 abends

Nervenschmerzen

Aconitum D6 (Alternativ: Belladonna D6)

Nervenquetschung

Hypericum D4/D6

Nierenentzündung

Apis D3 und Cantharis D5 stündlich im Wechsel

Ohrenentzündung

Pulsatilla D200 morgens und abends für 2 Tage

Ohrekzeme

Silicea D12 (falls nicht wirksam: Acidum fluoricum D6)

Ohrspeicheldrüse

Pulsatilla D4 bei Entzündungen (falls nötig: Mercurius solubilis D6)

Onanie

Staphisagria D4 (mit Krämpfen dann: Bufo rana D15)

Operationen

Arnica D6 vorher (OP Tag: Phosphorus D200) nachher: Arnica D30

Parasiten / Zecken

Belladonna D4 bei Zeckenbefall (Lähmungen: Nux vomica D6)

Parodontose

Silicea D4 und Natrium phosphoricum D4 im täglichen Wechsel

Pilzbefall/ Haut

Sulfur D6 - Calcium carb. D6 - Lycopodium D6 - Arsenicum album D6

Prostataentzündung akut

Belladonna D6 und Pulsatilla D6 im stündlichen Wechsel

Räude

Sulfur D200 (nur als Zusatztherapie)

Reizhusten

Spongia D6 (Alternativ auch: Arsenum jodatum D12)

Scheinträchtigkeit

Pulsatilla D30 eine woche lang täglich eine Gabe, (mit ausgeprägtem Durst besser: Cyclamen D30)

Schnitt.- u. Stichwunden

Staphisagria D6, in akuten Fällen eine Gabe in D30 tägl.

Schlaganfall

Arnica D3 im Wechsel mit Belladonna D4 (Bewußtlosigkeit: Opium D6)

Schleimbeutelentzündung

Hepar sulfuris D3 im Wechsel mit Silicea D4 im Akutfall: 8 Tage lang

Schuppen

Sulfur D6 (typisch ist der strenge Geruch nach Hund)

Schwellungen

Arnica D6

Sehnenscheidenentzündung

Arnica D4 - Ruta D3 und Rhus toxicodendron D8 zu gleichen Teilen

Star

Calcium fluoratum D6, Natrium muriaticum D12, Magnesium carbonicum D6 im täglichen Wechsel (grüner, grauer, schwarzer Star)

Staupe

Phosphorus D12 im Wechsel mit Belladonna D4 stündlich

Sterilisationsfolgen

Aristolochia D15 und Thuja D3 nach Totaloperation für 3 Wochen

Sterilität

Aristolochia D15 und Cimicifuga D6 3 Wochen vor der Läufigkeit

Stuttgarter Hundeseuche

Arsenicum album - Mercurius - Phosphorus alle 10 Minuten i. Wechsel

Tetanus

Ledum D200 und Hypericum D200 Vorbeugung (nach Ausbruch der Krankheit: Magnesium phosphoricum D12)

Toxoplasmose

Echinacea D1 - Okoubaka D2 - Toxoplasmose Nosode D15

Überanstrengung

Rhus toxicodendron D30 (Muskelkater, nach Laufen usw.)

Verbrennungen

Echinacea D1 stündlich (Alternativ: Cantharis C30)

Verdauungsstörungen

(Durchfall, Erbrechen, Blähungen) Nux Vomica D6

Verstauchung, frische

Arnica D4/D6

Vergiftungen

Arsenicum album D6 bei Fleischvergiftung (Nux vomica D6 allgemein)

Verstauchungen

Arnica D3 und Rhus toxicodendron D8 stündlich im Wechsel

Verstopfung

Nux vomica D6 in leichten Fällen (Chronisch: Alumina D8)

Verletzungen

Arnica D6

Warzen

Thuja D30 (Alternativ: Calcium carbonicum D200)

Wehenschwäche

Caulophyllum D6 und Secale cornutum D6 stündlich im Wechsel

Wundbehandlung

Calendula D2 bei Bißwunden, Nervenverletzungen: Hypericum D3, Schnittwunden: Arnica D6, OP-Wunden: Staphisagria D4

Zahnen

Belladonna D4 (bei zusätzlichen Krämpfen: Chamomilla D6)

Zahnfleischwucherungen

Thuja D6 (bei Verhärtungen: Symphytum D2 oder Hekla lava D6)

Zahnlockerungen

Argentum nitricum D6 für die Dauer von 4 Wochen (im Alter)

Zahnschmelzdefekte

Silicea je 2 Wochen D4 - D6 - D10 - D12

Zwingerhusten

Antimonium arsenicosum D6 mehrmals täglich

Zahnverfärbungen

Silicea D4 über mehrere Wochen